Das Zwiebelprinzip bleibt König, doch Sitzpolster, Zugklima und spontanes Sprinten zum Gleis verlangen Feintuning. Merino-Mischgewebe gegen Geruch, ein hauchdünnes Windshirt für Zugluft, dazu eine ultraleichte Isolationsschicht, die im Beutel zum Kissen wird. So bleibst du temperaturstabil, trocken, beweglich und elegant minimalistisch, selbst nach langen Umsteigeorgien.
Ein Quilt spart Gewicht und passt sich variabel an, während eine kurze, gut isolierte Matte für ruhige Nächte im Zelt sorgt. Für Nachtzüge helfen Ohrstöpsel, Schlafmaske und ein aufblasbares Nackenkissen. Plane Kondensationsmanagement früh, sichere empfindliche Daune wasserdicht und teste Packmaß im Gepäckregal, bevor du buchst.
Behausungen sollten leise aufzubauen sein, wenig Heringe verlangen und bei Bedarf freistehen. Ein kleines Tarp mit Bivy klappt diskret, ein freistehendes Zelt funktioniert auf steinigen Flächen nahe Bahnhöfen. Achte auf lokale Regeln, Leave-No-Trace, späte Ankunftszeiten und einen schnellen, stillen Abbau, falls der erste Schlafplatz ungeeignet erscheint.